Vererbungslehre
Die Vorfahren unserer Rassehunde von Heute
Vor rund 100 Jahren sahen sie aus wie, Zwerge und Riesen in den verschiedensten Gestalten, Farben und Haararten. Und alle, nach heutigem Wissen, stammen vom Wolf ab, nicht von Hyäne oder Schakal. Von welchen der verschiedensten Wölfe, die in aller Welt heulen? Und wie kamen Menschen und Hunde zusammen, vor drei oder fünf tausend Jahren? Wir wissen es nicht. Aus einer der ältesten Schriften vom Hund, b>”Kynegeticus” (Hundeführer), die wir kennen, lesen wir vom griechischen Schriftsteller (schon 430 v. Chr.) von der Jagd mit Hunden, von deren Spurlaut (das leise Bellen auf der Fährte, das wenige Hunde auch heute noch haben) seines Hundes, der ihn zum Wild führte. Sicher scheint zu sein, die Jagd führte Menschen und Hunde zusammen, darum auch die Geschichte: Ein Jäger brachte einen Wolf-Welpen nach Hause zu seiner Familie; die älteste und engste Mensch-Tier-Beziehung entstand.
Der Hund fand Eingang in die Glaubens- und Götterwelt der Menschen, es gab den Hummel- und den Höllenhund, er wurde geheiligt, geopfert und Verdammt, er zog mit den Menschen in ihre Kriege, er wurde Nutz-, Gebrauchs- und Schutzhund und blieb es bis heute.
Menschen züchteten und züchtigten Hunde, “erfanden” die verschiedensten Hundearten und Gestalten, schließlich Hunderassen. Über 400 soll es heute geben und kaum einer kennt sie alle.
Darum Hier:
Rassen und Vererbung, für die es natürliche Gesetze aber keine “Garantie” gibt, krankmachende Hundemoden bis zur! Qualzucht”, Wissen vom Hund, das zur Hundehaltung gehört. Wir können auch von Hunden viel lernen.
140 Jahre Vererbungslehre
Seit im Jahre 1865 in den “Verhandlungen der Brünner Naturwissenschaftlichen Gesellschaft” eine Arbeit des Augustinerprälats und Lehrers für Naturwissenschaften und Physik, Gregor-Johann Mendel (1822 - 1884) erschien, haben viele Genetiker, wie man Vererbungsforscher nennt, sich mit der Vervollkommnung dieser Mendelschen Regeln befasst. Mendel selbst musste unbekannt und ungenannt ohne Dank für seine Arbeit sterben. Die Zeit war noch nicht reif für die Genetik. Erst um die Jahrhundertwende 1900 erinnerte man sich seiner, und plötzlich erhielt dieser Zweig der Naturwissenschaften neuen Auftrieb, nicht zuletzt durch die Erkenntnisse eines August Weismann, der über die Untersuchung der Körperzellen des Lebewesens ganz zwangsläufig zu den Keimzellen gelangte und dabei in diesen einen völlig anderen Aufbau feststellte.
Mendels Erkenntnisse bestechen durch ihre Einfachheit. Seine Gesetze der Erblichkeit fand er mit Hilfe von Pflanzen, die rein äußerlich leicht erkennbare Merkmale aufweisen. Um im folgenden die von Gregor Mendel erarbeiteten Vererbungsgesetze auf die Hundezucht anzuwenden, ist es notwendig, seine Erkenntnisse ganz kurz zu skizzieren. Mendel kreuzte nämlich rot- und weißblühende Wunderblumen (Mirabilis jalapa) miteinander und erhielt in der ersten Generation rosa blühende Pflanzen. Im Schema sieht das so aus:
Wegen der Bildung eines neuen, bei den Eltern nicht sichtbaren Merkmals (Farbe rosa) nennt Mendel diese Art der Vererbungserscheinung auch die intermediäre Vererbung, also die Bildung einer Zwischenform. Aus diesem Rosa ist aber niemals eine Rein-Rosazucht zu erhalten. Stets mendelt das Verhältnis 1 : 2 : 1 in der F 2 in sich, so entstehen immer wieder rotblühende Blumen in F 3. Die Rotblüher aus F 2 in sich, so entstehen immer wieder rotblühende Blumen in F 3. Die Rotblüher erwiesen sich also als reinerbig (homozygot). Das gleiche gilt auch für die Weißblüher. Die Rosablüher hingegen zeigen in F 3 stets die Aufspaltung wie in F 2. Sie sind spalterbig (heterozygot).
Dieser Grundstock der Mendel’schen Regeln erklärt sich ganz einfach so, dass die Elternkeimzellen die Erbfaktoren weiß und rot doppelt enthalten. Sie wurden ihnen ja bereits von den Großeltern väterlicherseits wie auch mütterlicherseits übermittelt. Ihr Erbbild (Genotypus) entspricht also der Erbformel RR bzw. WW. Bei der Reifung der Geschlechtszellen wird die Erbmasse halbiert. Jede reife Samenzelle enthält also R, jedes reife Ei W. Bei der Befruchtung entsteht also die Kombination RW, das heißt Rosablüher in F 1. Reifen deren Geschlechtszellen, so entstehen wiederum durch Halbierung der Erbmasse zweierlei Samenzellen und Eier, solche mit R und solche mit W zu je 50 Prozent. Bei der Befruchtung treffen demnach aufeinander:
| Samenzelle mit R und Eizelle mit R 25 % Samenzelle mit R und Eizelle mit W 25 % Samenzelle mit W und Eizelle mit R 25 % Samenzelle mit W und Eizelle mit W 25 % 50 %
|
Wenn man das so betrachtet, ist die Vererbungslehre eine ganz einfache logische Rechenaufgabe. Doch wie kommt es, dass bei dem nächsten Beispiel statt der Rosa in F 1 lauter rote Blumen auftreten? Es spielen also nebenher noch andere Faktoren eine Rolle. Mendel selbst prägte für diese einfachen Abweichungen den Ausdruck eines dominanten oder rezessiven Erbganges. Wenn also die beiden Erbfaktoren rot und weiß nicht deckungsgleich sind, sondern der eine stärker ist, überdeckt, eben dominant ist (Gegensatz dazu: schwach, verhüllt, rezessiv), so wird es in F 1 keine Rosablüher, sondern nur rote geben, weil rot dominant ist. Dann sieht das Schema etwa so aus:
Von den Rotblühern werden nur die Formen mit RR im Äußeren und im Genotypus gleich sein und zueinander passen. Alle anderen Formen mit RW jedoch zu den RR-Formen, obwohl sie im Erbbild weiß überdeckt enthalten. Durch diese Tatsache also, dass es starke und schwache Erbmerkmale gibt, unterscheidet sich das äußere Erscheinungsbild von seinem Erbwert für die Nachzucht. Die erstgenannten Rotblüher bleiben in der Nachkommenschaft unverändert rotblühend, die anderen spalten sich immer wieder auf, so dass in den scheinbar so einheitlichen Folgegenerationen das Weiß ständig durchschlägt.
Da die Grundregeln der Mendel’schen Vererbungslehre nun nicht nur für die Pflanzen zutreffen, sondern ebenso auch für Mensch und Tier, soll im nächsten Absatz die Paralelle in der Hundezucht aufgezeigt werden. Ganz so einfach wie bei dem Schema ist es hier nämlich doch nicht. In der Tierzucht haben wir es statt mit einem Erbmerkmal mit einer Vielzahl von Merkmalen zu tun, bei denen wir heute noch nicht einmal genau wissen, welche davon in irgendeinem Zusammenhang stehen. Uns schwebt sehr bewusst ein Phänotyp des Hundes vor, doch um diesen aus einer Vielzahl von Möglichkeiten auf Anhieb todsicher herauszuzüchten, ist noch ein weiter und kostspieliger Weg zurückzulegen. Der “Hund aus dem Zuchtautomaten” würde vielleicht bestechen, doch seine Gleichförmigkeit würde uns nicht nur der Spannung berauben, die uns als Züchter bei jedem zu erwartenden Wurf packt, sondern die “Uniformhunde” würden jeden Liebhaber auf die Dauer anwidern. Einiges allerdings sollten wir unter Anwendung der Mendel’schen Regeln zu erreichen versuchen, nämlich das Heranziehen eines wertvollen Vererberstammes.
Gehen wir also in mediasres und paaren einen roten Langhaarigen mit einem Schwarzroten, so ist mit Sicherheit in der F 1-Generation, vorausgesetzt, dass der rote Hund reinerbig ist, rote Nachkommenschaft zu erwarten. Rot ist demnach dominant über schwarzrot. 75 Prozent dieser roten Welpen aber haben den schwarzen, rezessiven Erbfaktor in ihrer Erbmasse, und sie können zusammen mit anderen roten Elterntieren, die ebenfalls diesen schwarzen rezessiven Faktor in sich tragen, in F 2 schwarzrote Welpen hervorbringen. Diese schwarzen sind aber reinerbig, denn rezessive Erbträger sind immer reinerbig. Und sie können theoretisch trotz ihrer roten Ahnen niemals mehr rote Welpen bringen.
Bei dieser gezeigten Rot-Schwarz-Paarung fallen in der F 1 zwar alle Welpen rot aus, doch sind sie im Deckhaar oft erheblich dunkler als das rote Elternpaar. Die Welpen haben also von dem schwarzen Pigment etwas mitbekommen.
Hier nun ein paar Beispiele aus der Fülle der Möglichkeiten aus der Erkenntnis der langjährigen Erbforschung von Daglish und Koch:
| Dominante Normalgröße Langschädel Langohrig Hängeohrig Dunkle Augen Scherengebiß Kurzläufigkeit Stummelrute Normalrute Kurzhaar Hartes Haar Einfarbigkeit Spurlaut |
Rezessive Merkmale Zwergenwuchs Kurzschädel Kurzohrig Stehohrig Helle Augen Unter- oder Überbeißer Langläufigkeit Lange Rute Knickrute Langhaar Weiches Haar Mehrfarbigkeit Stumm jagend |
Erheblich schwerer als mit der Vererbung sichtbarer Merkmale wird es mit der Steuerung der Zucht in den geistigen Erbwerten, zumal diese fast nie an nur ein Gen, den Träger der erblichen Eigenschaften in der Geschlechtszelle gebunden sind, sondern meist eine Kombination verschiedener Gene darstellen. Vor allen Dingen kann man ja dem einzelnen Tier nicht den im Inneren tragenden Erbwert am Fang ansehen. Das erkennt man erst in der recht zahlreichen Nachkommenschaft, die es mit minderwertigen Partnern hervorbringt. Erst hier offenbart sich die Vererbungskraft des Individiums, inwieweit es nämlich die wirklich schlechten Eigenschaften seines Partners ausgleicht, um phänotypisch, rein äußerlich dem Erscheinungsbild nach, in den Nachkommen den Eindruck brauchbarer Hunde zu machen. Erbmäßig enthalten sie die ganze Minderwertigkeit ihres anderen Elternteils. Da es sich aber um die F 1 handelt, in der ja immer die Dominanz der stärkeren Eigenschaften blendet, sind sie also ganz wie der Vater. Aber, wie gesagt, nur im äußeren Erscheinungsbild, erbmäßig nicht. In F 1 fallen lauter hervorragende Tiere und in F 2 erleben wir in den Nachkommen unser blaues Wunder, es sei denn, wir verwenden den in P 1 verwendeten Rüden nochmals zur Paarung. Und nun ist auch zu verstehen, weshalb die Inzucht vorteilhaft sein kann. Dann werden nämlich eine ganze Reihe von fremden Zuchttieren anhaftenden Zufälligkeiten weitgehend ausgeschaltet oder zumindest in der Zahl ihrer Häufigkeit verringert.
Über die einzelnen an Rassehunde gestellten Forderungen kann man sehr geteilter Meinung sein. Während die Gebrauchshundezüchter vorgeben, ihnen seien die inneren Anlagen wichtiger als das Aussehen und die äußere Form, sagt der reine Schönheitszüchter ihm komme es weniger auf Schärfe und jagdliche Passion an, als auf die rein äußerlich erkennbare Schönheit, Anmut und Eleganz des Körpers.
Das Fazit aus der von Gregor Mendel gefundenen und für Rassehundezüchter interessanten Gesetzmäßigkeit ist also die Spaltung der Erbfaktoren in der Keimzelle und das Dominieren bestimmter Merkmale über andere, rezessive, die aber trotzdem in der Erbmasse weitergegeben werden. Im allgemeinen kann man sagen, dass sowohl die meisten körperlichen, als auch geistigen Eigenschaften, die wir uns in der Nachkommenschaft unserer Hunde wünschen, dem dominanten Erggang angehören, dass aber alles Unerwünschte rezessiv mitvererbt wird. Deshalb ist es für den Züchter unglaublich schwer, einen wirklich guten Vererber rein zu züchten, denn das Erscheinungsbild trügt. Und für den Käufer des Welpen ist es schier unmöglich, mit diesem die Garantie für Aussehen, Charakter und inneren Wert zu erhalten. Was mag alles in ihnen schlummern?
Dass sich natürlich nur vererben kann, was im Erbgut der Eltern enthalten ist, ist klar. Also erworbene oder anerzogene Eigenschaften werden nicht vererbt. Der Hund kann wohl die Anlage zum leichten Erlernen, nicht aber das Erlernte selbst vererben. Im Gegensatz dazu steht die erbliche Spulautanlage. Der Spurlaut läßt sich nicht erlernen. Den muß der Hund von den Eltern her mitbringen
Nehmen wir für heute die über einhundert Jahre alten Mendel’schen Regeln zur Kenntnis und, daß über die Linienzucht -die Inzucht- der einzige Weg ist, eine reinerbige Zucht aufzubauen und zu festigen. Grundlage dazu ist allerdings ein besonders hochwertiges Ausgangsmaterial und eine strenge Auslese.
Grundsätze in der Rassehundezucht
Wie in der übrigen Tierzucht werden auch in der Hundezucht die verschiedenen Zuchtverfahren gewollt und ungewollt angewendet. Wir unterscheiden da die allgemeinen Zuchtverfahren:
1 ) Reinzucht, die Paarung von Tieren gleichen Haarkleides, die von selbst zur Ausnutzung der Erwerbte durch Familien - Verwandschaft- oder Inzucht führt, und
2 ) Kreuzung, Paarung von Tieren verschiedenen Haarkleides, Kurzhaar und Rauhaar.
Innerhalb dieser sprechen wir von den sog. direkten Zuchtverfahren.
a ) Inzucht, auf engere Blutsverwandschaft gegründete Zucht, in der eine Ahne mindestens je einmal auf Vater- und Mutterseite vertreten sein muß. Inzucht ist also stets Verwndschaftszucht, wobei der Verwandschaftsbegriff auf die ersten fünf Ahnenreihen beschrängt wird.
b ) Inzeszucht, oder engste Inzucht genannt, Paarung zwischen Eltern und Kinder, Großeltern und Enkeln oder zwischen Geschwistern, also zwischen Verwandten ersten und zweiten Grades in gerader oder in Seitenlinie.
c ) Familienzucht, oder weite Inzucht genannt, Paarung von Verwandten außerhalb der ersten fünf Ahnenreihen.
d ) Linienzuch, Zuchtwahl beschränkt auf Tiere einer Herkunftlinie, damit verbunden eine erhebliche Verstärgung der Erbwerte.
e ) Fremdzucht, Paarung von Tieren gleichen Haarkleides, die nicht miteinander verwandt sind. Sie nimmt keine Rücksicht auf die Blutführung der gepaarten Zuchttiere, höchstens auf deren Äußeres oder deren Eigenschaften.
Inzucht und Inzeszucht
Die Inzeeszucht wie auch die Inzucht sind Zuchtverfahren, die zu außerordentlichen Erfolgen führen können, wenn die Zuchtpartner alle erwünschten Eigenschaften reinerbig oder wenigstens nahezu besitzen. Sie können aber auch erschreckende Folgen haben, so fern die Zuchttiere in den Erbanlagen mit mißliebigen Erscheinungen belastet sind. Da es in der Hundezucht reinerbige Tiere nur selten gibt, sollten sowohl die Inzucht als auch die Inzeszucht nur solchen Züchtern empfohlen werden, die ihr Zuchtmaterial ganz genau kennen
Fast alle Hunde - Zuchtstämme sind aus breiter Zuchtbasis (Fremdzucht) hervorgegangen, deshalb genügt es insbesondere für junge Züchter, die Familien- oder Linienzucht zu betreiben. In dieser wird Blutanschluß in der fünften und weiter zurückliegenden Ahnenreihe auf Ahnen, die gute Vererber waren, gesucht.
Aus starker Inzucht hervorgegangene Zuchten müssen immer wieder durch Zufuhr nicht eng verwandten Blutes aufgefrischt werden, um etwa in den Erbanlagen vorhandenen unangenehmen Erscheinungen durch Verdrängungen möglichst schon vorbeugend zu begegnen.
Für Vererbung keine Garantie
So einfach ist es nicht:
Man paare den besten und den schönsten Rüden mit der besten und der schönsten Hündin und erhält dann den allerbesten
und allerschönsten Hund.
Diese “züchterische Auslese” kann leicht ins Auge gehen!
Auch Hunde gleicher Rasse müssen “zusammenpassen”, im Wesen, der äußeren Form, Farbe, Haar und, was vorher kaum zu bestimmen ist, von ihren erblichen Anlagen her. Der Züchter sieht dies zumeist erst am Erfolg.
Wer also Rassehunde ernsthaft züchten will, hat viel zu lernen und Lehrgeld zu bezahlen. Sicher ist die bestmöglichste Voraussetzung, die eigene Zucht mit guten und bewährten Zuchthunden aufzubauen.
Nur, wer kann dies schon? Welcher Züchter gibt seine besten Zuchthunde ab? Rassehundezucht ist nicht bloßes Vermehren; Aufbau eines gesunden in der Vererbung guten Zuchtstammes ist das Ergebnis Jahrelanger Mühe.
Auch jeder gute und erfahrene Züchter fing irgendwann einmal klein an, kam irgendwie auf den Hund. So auch jeder Hunde-Freund. Er erhält einen Welpen, rasserein und mit großem Stammbau, sein Hund wird bewundert und er will damit züchten.
Und damit beginnt das Problem.
Stammbaum mit klingenden Namen und großen Siegertiteln in der Ahnenreihe sagen tatsächlich wenig aus. Eben nur, daß der Hund rasserein abstammt, von welchen Elterntieren und aus welchem Zwinger.
Der Stammbaum ist, wie häufig angenommen wird, keine Garantieerklärung dafür, daß nun dieser Hund, auch wenn er von “Sieger Eltern” abstammt, sich rassich einwandfrei, gesund, ohne Fehler und Mängel entwickelt, daß mit diesem Hund gezüchtet werden kann.
