Umweltgerechte Verhaltensprüfung vor Zuchtzulassung?
Über den Sachstand einer angeblichen Verbesserung möglicher wesentlichen Selektionsverfahren von Zuchttieren, seit Jahren nicht in den Medien des Vereins detailliert zu berichten, lässt darauf schließen, dass die Informationspolitik im Verein ungenügend ist. Solch eine „Informationsblockade“ sollte aus meiner Sicht von Bernhardinerhaltern nicht hingenommen werden und lässt auch auf nichts Gutes schließen.
Ja, ich behaupte sogar, dass es Absicht der Funktionäre ist, die Basis in Bezug bei bestimmten züchterischen Themen dumm zu halten, um einfacher reagieren und agieren zu können. Zumindest werden mögliche vorgeschlagenen Verfahren abgeblockt, in denen sich Zuchttiere in ihren möglichen genetischen Veranlagungen zum sichereren Familienhund offenbaren könnten.
Mit dem Recht über den Bernhardiner zu verfügen hat der Mensch und der Verein eine große Verantwortung übernommen. Künftige verantwortungsbewusste Jungzüchter sollten ihn so züchten, halten und umweltgerecht ausbilden, dass der Bernhardiner seine jeweiligen Aufgaben in erforderlichem Masse erfüllen kann. Durch die Ausbildung wird erreicht, dass sich der Züchter und spätere Hundehalter schon frühzeitig während der Aufzucht und später in der Erziehung und Ausbildung mit dem Hund auseinandersetzt. Auch die Nutzung des Familienhundes verlangt seine Ausbildung. Ausbildung kanalisiert die natürlichen Triebe in gewünschte Verhaltensweisen. Das Recht des Menschen auf das natürliche Verhalten des Bernhardiners während der Ausbildung einzuwirken um es entsprechend zu formen verlangt Sachverstand, Einfühlungsvermögen, Ausgeglichenheit bei absoluter Konsequenz. Ausbildung erzeugt Konflikte beim Bernhardiner, mit deren Bewältigung er seine Persönlichkeit formt. Die Ausbildung hat, wie schon mehrfach erwähnt züchterische Bedeutung, Sie dient dazu, geeignete Tiere durch Prüfungen herauszustellen und diese der Zucht zuzuführen,
Arbeit ist auch für den Bernhardiner eine unbedingte Notwendigkeit, soll es ein Bernhardiner werden; alleinige Zwingerhaltung wird zum Fluch für ihn in körperlicher wie in seelischer Beziehung.
