Standardbernhardiner Schönheit Präsentieren
Als Verfasser und Beobachter:
Die Präsentation auf einer Ausstellung hängt vom Hund, aber in gleichem Maße auch von seinem Führer ab. Es bedarf eines entsprechenden qualifizierten Trainings und einer Vorführweise, die die Vorzüge des Hundes herausstellt und durch seine Führigkeit auch seine Fähigkeiten betont.
Das Richten (Sonderschau) von Spezialzuchtrichtern
Die Richter handeln in persönlicher Verantwortung. Sie können im Ring von verschiedenen Personen unterstützt werden, z.B. für Schreibarbeiten, der Ohrnummerkontrolle (Idendität) oder bei Bedarf auch von einem Übersetzer. Wenn ein Richter für einen Termin ausfällt, kann er von jedem anderen für diese Rasse anerkannten Richter ersetzt werden. Ein zweiter Richter kann verpflichtet werden, wenn die Zahl der Meldungen (meist ab 50) übersteigt. Die Richterurteile können nicht angefochten werden. Ängstliche oder aggressive Hunde werden nicht gerichtet. Zum Zeitpunkt des Richtens nicht anwesende Hunde werden nicht platziert.
Objektiv betrachtet: Es gibt mehr „VORZÜGLICH“ ausgewiesene Ausstellungshunde! WARUM?
Bei vereinspolitisch orientiert und gezielt verfolgten Bewertungsveranstaltungen sind Höchstbewertungen sowie begehrte Championate möglich.
Bei realistischer und ojektiver Beobachtung ist festzustellen, dass bei Ausstellungen und dem ausgestellten Bewertungsbericht folgend der „ORIGINAL STANDARD“ zwar ausgewiesen jedoch offensichtlich meist beim Spezialzuchtrichter unkontrolliert und ohne Bewertung bleibt:
Insbesondere die Ohrnummernkontrolle (Idenditätskontrolle)
Eine Praxisangewandte Ohrnummernkontrolle wird weder von einer unterstützenden Person (Ringhelfer) noch von einem der amtierenden Spezialzuchtrichters vorgenommen, noch im Bewertungsbericht festgehalten. Eine gewisse Belastungsmöglichkeit (Test) des Hundes würde sich hier anbieten.
Original Standard: Hunde die deutlich physische Abnormitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen müssen disqualifiziert werden.
Rutenlänge (Langhaar)
Das Abtasten der Rutenlänge durch den Richter wird offensichtlich augenscheinlich vorgenommen und bleibt unerwähnt im Bewertungsbericht.
Original Standard: RUTE : Ansatz breit und kräftig. Rute lang und schwer, letzter Schwanzwirbel mindestens bis zum Sprunggelenk reichend; in der Ruhe gerade herabhängend oder im unteren Drittel leicht aufwärts gekrümmt; in der Erregung höher getragen.
Die Vorder- und Hinterpfoten werden augenscheinlich vorgenommen, auch diese bleiben unerwähnt in Bewertungsberichten. Ein Hund mit Spreizfüßen kann und wird sich niemals konditionsstark bzw. in seinen Gangwerksproben behaupten können.
Original Standard: Vorderpfoten : Breit, mit kräftigen, eng aneinanderliegenden, stark gewölbten Zehen. (Zehenknochen mit Krallen)
Original Standard: Hinterpfoten : Breit, mit kräftigen, eng aneinanderliegenden, stark gewölbten Zehen. Afterkrallen toleriert, sofern sie den Bewegungsablauf nicht behindern. (Zehenknochen mit Krallen)
Eine Hodenkontrolle ist vereinzelt bei Bewertungsveranstaltungen zu sehen.
Original Standard: Die Hoden
Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
Die Rückenbänder nicht fest-, Rücken lose diese Thematik wurde bereits im Vorbericht aufgezeichnet.
Merke:
Um rassedienlich zu sein, darf es keine GASTGESCHENKE an Bewertungsveranstaltungen geben!
Rhetorikexperten werden kommentieren: „ALLES hat zwei SEITEN“, aber es gibt nur einen gültigen „STANDARD“
Für die Bernhardinerführung, die die Verantwortung trägt, was die ZUKUNFT des BERNHARDINERS betrifft habe ich bereits verschiedene Hauptbereiche behandelt. Mittlerweile bin ich von verschiedenen zukunftsorientierten Bernhardinerliebhabern weiter vertrauensvoll informiert worden.
Als Mangel an treibenden Kräften, um die Kursänderung des Bernhardiners zu steuern, sind oftmals passiv verhaltende Amtsträger, mitunter aber trinkfeste Stammtischbrüder die hinter verschlossenen Türen vor dem Tresen stehen, verantwortlich.
NEUE – ZUCHT – GENERATION
DER BERNHARDINER
Wissen vom Hund ist die Voraussetzung ihn zu verstehen und zu erziehen. Hunde sind intelligente und aufmerksame Schüler, sie verstehen und lernen schnell, zeigen was sie können. Und darin gibt es keinen Unterschied zwischen Größen und Rassen.
” Einigkeit und Kontaktfreudigkeit, der gute Wille der jungen Generation und die Erfahrungen der älteren Generation sichern die ZUKUNFT “.
Nächstes Thema:
Zuchtverantwortliche mögen aus der VERGANGENHEIT und aus der IST ZEIT zukunftsweisend und der Neuzeit (rassedienlich) angepasst jedoch zeitlich begrenzt „WICHTIGE VERERBER“ aufzeichnen.
