Quantität vor Qualität?
Eine Zertifizierung zum Bernhardinerzüchter ist heute noch ein relativ einfaches Zeremoniell. Innerhalb kürzester Zeit muss man auch feststellen, dass wir nur noch Zucht- bzw. Bernhardinerexperten haben! Das länderübergreifende System der Zucht und Körordnung wird mancherorts schamlos ausgeschlachtet, so dass auch von hoch prämierten St. Bernhardshunden Welpenpreise ab 100,- €, bzw. 150,- SFR nicht unüblich sind. Dies nur nebenbei.
Tierheimhunde sind incl. Impfungen und Gesundheitscheck in diesem Preisgefüge, noch zusätzlich 1 Jahr (Deutschland) steuerfrei zu haben!
Quantität vor Qualität?
Was bringt den Bernhardiner, der aus meiner Sicht als repräsentativfähigsten Hund aller Rassen weltweit angesehen werden sollte, heute noch mit dem legendären Barry I abgesehen von dem geschichtlichen Hintergrund in Verbindung?
Die Qualitätssicherung sollte Priorität vor züchterischen Verkaufszahlen haben!
Auch hier hat sich der „Stammtisch der Bernhardinerhalter“ Gedanken darüber gemacht und die Frage gestellt, welche dokumentierten nachweislichen Qualitäten und was für eine Qualitätssicherung konnten bisher zukunftsweisend von der zuchtverantwortlichen Führungsebene rassedienlich aufgezeichnet werden?
Eine gewisse Entfremdung vom Grund, Basis zum Praxiswissen vom Hund dem „Bernhardiner“ wird zunehmend immer mehr erkennbar.
Anmerkung:
Längst sind Schweizer Bernhardinerzüchter und Halter federführend mit Praxisaktivitäten für „Hund und Führer“ beschäftigt, was aus der Sicht des Stammtisches der Bernhardinerhalter erkennen lässt, dass diese nicht nur vereinsorientiert, sondern auch umweltorientiert optimal tätig sind.
Verschiedentlich wurden bereits Pilotprojekte wie Qualitätssicherungsentwürfe (praxisbezogen) zum Versand gebracht.
