Offener Leserbrief, vom 18. 12. 2005

Als ich das Vorwort bzw. den Jahresrückblick des Präsidenten des St. Bernhardsklub, Herrn Peter Brieskorn in der neuen Ausgabe des Mitteilungsheftes (6/2005) gelesen habe, wurde mir einmal mehr bewußt, wie wirklichkeitsfremd Menschen werden, die in der oberen Etage tätig sind, und sei es auch nur in einem Hobby also im Freizeitbereich. Gerade hier ist es enorm wichtig, auch die Meinungen der einzelnen Mitglieder gelten zu lassen und ernst zu nehmen. Aus der Tatsache heraus, dass sich manche Vorstandsmitglieder mit Anfeindungen aus der übrigen Mitgliedschaft herumreißen müssen, liegt meines Erachtens darin begründet, dass gerade von der Person des Präsidenten des St. Bernhards-Klubs die falschen Signale ausgehen. Leider ist es den Vorständen nicht immer ganz klar, dass sie „nur gewählt“ sind (im Großen gilt das auch für unsere Politiker) und führen das Amt nicht mehr ganz so demokratisch aus, wie es ursprünglich gedacht war. Wie sonst ist es zu erklären, dass Mitspracherecht als „Unart“ bezeichnet wird.

Es sollte auf alle Fälle nachdenklich stimmen und die Frage aufwerfen, warum sogar im Verein offene Anfeindungen gezeigt werden. Ich denke auch, dass manche Mitglieder sich gar nicht mehr zu helfen wissen, als ihre Unmutsäußerungen anonym auszusprechen. Nur meistens trifft es leider die falschen Menschen.
Mir geht es nicht anders!!!

Ich hoffe mit Herrn Brieskorn, dass es sich hier nur um eine vorübergehende Zeiterscheinung handelt, jedoch beziehe ich dies auf eine Vorstandschaft, die zukünftig mehr bemüht sein sollte, auch vermehrt das sogenannte „Fussvolk“ zu hören.

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