Drum prüfe wer sich ewig bindet ob sich nicht was besseres findet
Die Suche nach dem richtigen Deckrüden
Welchen Basisnachweis kann der im Amt bzw. künftige Amtsträger nachweisen?
Züchter, die hoffen, mit ihrer Zuchtlinie der Rasse einen bleibenden Stempel aufzudrücken, so dass sie besser wird, sollten für die Suche nach dem besten Zuchtrüden für ihre Hündinnen mehr Zeit aufwenden, als für irgend etwas anderes. Will man in der Hundezucht etwas leisten, darf man sich nie mit Halbheiten zufrieden geben, sondern muss sich seine Ziele hoch genug stecken. Es braucht schon einige Anstrengungen, wenn man mit den erzüchteten Tieren nicht unter den Rassedurchschnitt fallen will. Wie viel‚ mehr aber muss man sich einsetzen, wenn man über den allgemeinen Durchschnitt hinausgehen will.
Die Stärke des Zwingers sind die Hündinnen
Bevor man überhaupt auf die Suche nach einem guten Zuchtrüden geht, sollte man daran denken, dass die Stärke eines Zwingers immer in seinen Hündinnen liegt. Es kostet einen Züchter keinen Pfennig mehr, wenn er nur die allerbesten Zuchthündinnen hält und füttert, als wenn er bei dem bleibt, was bloß mittelmäßig ist oder gar darunter liegt. Wer ein ernsthafter Züchter sein will, wird seine Zucht nie auf mittelmäßige oder fehlerhafte Tiere aufbauen, so sehr er auch an ihnen hängt. Er sollte den Mut haben und sie in geeigneten Familien platzieren, denn Sympathie für ein Tier ist kein ausreichender Grund, um mit ihm zu züchten. Verantwortliche Zucht basiert auf objektiv feststellbarer Qualität und nicht auf menschlichen Gefühlen. Die meisten Hündinnen, die für die Zucht nichts sind, werden in einer Familie glücklicher sein, als beim Züchter, weil sie dort mehr Liebe und Zuwendung erfahren als da, wo sie alles mit mehreren Hunden teilen müssen.
Dass man nie etwas Geringeres als einen erstklassigen Rüden für seine Nachzucht brauchen sollte, ist eine feste Regel, die kaum je gebrochen werden sollte. Es gibt eine einzige Ausnahme, und die gilt dann, wenn ein Rüde aus an sich sehr guter Zuchtlinie zwar selber nicht so in die Augen sticht, jedoch nachweislich hervorragende Nachkommen erbringt. Wenn ich hier sage „hervorragende Nachkommen“ meine ich das wörtlich, und nicht bloß, im allgemeinen zufrieden stellende oder gute! Doch dann ist das ein Risiko, denn alle Ahnentafeln der Hunde, auf die man die Zucht aufzubauen gedenkt, werden in der Folge auf diesen Rüden zurückgehen, und der Name eines unbekannten Rüden auf den Ahnentafeln kann ein Nachteil sein wenigstens für den Kenner der Rasse. So ist es zu überlegen, ob man sich nicht doch besser nach einem wirklich hervorragenden Tier umschaut.
„Schönheit fördert die Rasse des Bernhardiners
aber das Wesen und die Umweltprüfung erhält sie…..“
…..Bernhardinerzucht ist Liebhaberzucht….“
