Block’s „Wau Faktor“
Ich wollt’, ich wär ein Hund:
Warum die Vereinspolitik den Tiervergleich entdeckt.
„Wenn Sie mich wählen, werden Sie merken:
Ich bin charakterfest wie ein Rauhaardackel. „Meine Vorzüge? Bei Verhandlungen bin ich beharrlich wie ein Karelischer Bärenhund.“ „Ich bin sehr kreativ – wie ein Königspudel“ Alles Sätze, die man im Vorstellungsgespräch eher nicht sagen sollte. Mustermann-Frau, Kandidat als Vorstand im Vereinswahlkampf hat sich beim Buhlen um die Gunst der Mitglieder in der Antrittsrede trotzdem mit einem Bullterrier verglichen - trotz Lippenstift -.
Vielleicht spielt Mustermann-Frau die Tiertrumpfkarte auch darum ganz ausgebufft aus, weil diese um die Tierliebe der Mitgliederkollegen wissen – und diese herrliche neue Umfrage gelesen hat, der zufolge zwei Drittel dieser wunderlichen Mitglieder lieber mit ihrem Haustier auf einer einsamen Insel stranden würden als mit ihrem Partner. Was unter Umständen daran liegt, dass man den tierischen Gefährten zur Not auch essen könnte. Ob die Mitglieder ihr Haustier allerdings auch in ein hohes Amt wählen würden, ist noch mal eine ganz andere Frage.
