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“Der Dummkopf beschäftigt sich mit der Vergangenheit, der Narr mit der Zukunft, der Weise aber mit der Gegenwart”

STB -Hundefreunde, ich kann auf eine über 45-jährige Erfahrung in der HUNDEWELT, rund um das Vereinswesen mit Organisations-Tätigkeiten zurückblicken. Vor über 20 Jahren hatte ich noch positiv mit an der Entwicklung in den Vereinen mitgewirkt! Als Zeitzeuge und Hundeführer/Trainer sowie als Zeitmessnehmer, aktiv für Hunderennen, Turnierhundesport darf ich sicherlich sagen:

Ich kenne die Probleme in den Vereinen von der Basis und der Führung. Ich war immer nur der Basis, d.h. im Hintergrund in beratender Funktion der dem Hund & Führer dienen wollte. Ich weiß daher, von was ich rede.

Stets habe ich versucht die Wahrheit zu sagen, und global - über den Tellerrand hinweg - umfassend jedem Hundefreund oder Verein klar mit in die Zukunft zu sehen, ohne mich in eine Scheinwelt zu begeben (in der sich viele Hundeler, leider auch Vorstände, befinden).

Dies zur Information für diejenigen, die mich und meinen Einsatz nicht kennen.

Bei allen meinen Entscheidungen/Anregungen/Empfehlungen habe ich mich stets bemüht, im Interesse der Sache zu handeln. Wichtig war/ist es mir, Brücken zu schlagen und nach Möglichkeit Lösungen zu finden, die für alle Beteiligten tragbar sind.

Meine Generation ist in Pflichterfüllung aufgewachsen und ich habe stets im Dienst an den Nächsten gehandelt. Aus gesundheitlichen Gründen, auch als Senior kann ich Ergo leider den aktiven Hundesport, der einem Schäferhund würdig wäre, nicht mehr ausüben. Deshalb halte ich seit Jahren einen Bernhardiner, deren Andersartigkeit naturgemäß, anders ist. Meine gesammelten Erfahrungen, Anregungen Meinung, möchte ich hier entsprechend dokumentieren und weitergeben.

Obwohl in den Vereinen gute Arbeit geleistet wird, ist die allgemeine Entwicklung in diesen Vereinen unzufriedenstellend wie es die Fachwarte aufzeigen. Die rückläufige Tendenz -nicht nur in der Mitgliederbewegung- wird in allen Gremien der Hundewelt besorgt beobachtet und behandelt.

Ursachenforschung kann nicht alleine nur der Sinn sein.

Auf der Suche nach Ursache und Wirkung, darf nicht übersehen werden, dass in allen Vereinen die Motivation der Mitglieder eine andere geworden ist und somit auch die Einstellung zur Bereitwilligkeit “VERANTWORTUNG” zu übernehmen.

Heute ist der freiwillige Einsatz für den Nächsten keine Selbstverständlichkeit mehr, geschweige ein Ehrenamt zu übernehmen.

Unstimmigkeiten unter den Mitgliedern, bei denen wie üblich persönliche und nicht allgemeine Interessen die Auslösung der Unzufriedenheit ist, sollten beseitigt werden. Wir müssen durchaus nicht immer einer Meinung sein - aber nach Absprache und Abstimmung muss die getroffene Entscheidung von allen mitgetragen und akzeptiert werden.

Vertrauen zueinander und Probleme offen anzusprechen, ohne im Nachhinein irgendwelche Nachteile befürchten zu müssen, sollte die Grundlage der Zusammenarbeit sein. Auch die freie Meinungsäusserung bei der Berichterstattung sollte in unserer Demokratie selbstverständlich sein und nicht nachteilig ausgelegt werden.

“Bernhardinerfreunde” hierzu können wir alle dadurch einen gewaltigen Beitrag leisten, indem wir uns als zuverlässig im Umgang mit unseren Hunden und unseren Vereinskollegen erweisen und wir uns bei der Haltung des Mitgeschöpfes ” HUND “ der übernommenen Verantwortung jederzeit bewusst sind. Auch die gebührende Rücksichtnahme auf unsere Mitbürger - ohne Hund - sollte dazu beitragen, dass die in den letzten Jahren immer deutlicher werdende, ablehnende Haltung unseren Hunden gegenüber abgebaut wird. Die Belastung der Umwelt beim täglichen Auslauf der Hunde usw. gehört sicherlich mit in diese Verantwortung.

Ein guter Ruf verpflichtet, setzen wir bitte auch künftig alles daran, einen solchen zu erhalten.

Alle Mitglieder möchte ich aufrufen, die Amtsträger in ihren vielseitigen Tätigkeiten zu unterstützen, damit sie ihre Aufgaben erfüllen können. Mitunter geht die Erfüllung der übernommenen Pflichten hart an der Grenze des Zumutbaren und nicht selten zu Lasten der Freizeit und des Familienlebens.

Dies sollten alle diejenigen Vereinsangehörigen bedenken, die immer noch mehr Service fordern und Kritik üben möchten. Alle Dinge, die heute als eine Selbstverständlichkeit betrachtet werden, sind aus einer Menge Engagement entstanden, was es zu erhalten gilt.

In meiner Eigenschaft als “AKTIVER- STB FÖRDERER” möchte ich der Basis meine Erfahrung und das Wissen um die Basis den Hund & Führer weitergeben. Die Menschheit verdankt jedweden Fortschritt den kritischen Menschen. Zufriedenheit ist Stillstand, wenn nicht sogar Rückschritt. Niemals darf der Mensch das Einzelmitglied oder die “Kreatur Hund” vergessen werden. Beide stehen im satzungsgemäßen Mittelpunkt unserer Vereinsarbeit, daher muss das Konzept in das neue Jahr lauten:

weil’s um die Ausbildung zum Hundehalter/Züchter geht