Aufbau der Gehorsamsübungen
Um eine Verständigung zwischen Mensch und Hund und damit eine erfolgreiche Erziehung zu erreichen, sollten Kenntnisse über das Lernverhalten des St. Bernhardshundes vorhanden sein. Der Hund lebt in der Gegenwart und schöpft aus der Vergangenheit. Im Gegensatz zum Menschen ist er aber nicht in der Lage, in die Zukunft zu denken, d. h. er kann zukünftiges Verhalten nicht planen. Ein wesentlicher Teil des Verhaltens des Hundes resultiert aus gemachten Erfahrungen. Dies ist für die erfolgreiche Erziehung des Hundes wichtig. Seine Erfahrungen sollten so sein, dass sie sein künftiges Verhalten dem Erziehungsziel näher bringen.
Da der Hund bereit ist, ständig neue Erfahrungen zu machen, kann sein Verhalten auch ständigen Veränderungen unterliegen, das bedeutet, er kann „umlernen“. Die Erziehung des Hundes umfasst den Grundgehorsam. Dazu gehört, dass mall von jedem Hund, unabhängig von Größe und Rasse, folgendes verlangen muss:
Der Hund muss ruhig an der Leine oder auch frei
neben seinem Hundeführer gehen.
Der Hund muss sich gegenüber Menschen,
anderen Hunden, Radfahrern, Joggern und Autos
im Straßenverkehr friedfertig und unbefangen verhalten.
Der Hund muss sich auf das Hörzeichen seines
Hundeführers hinsetzen und sitzen bleiben.
Der Hund muss sich auf das Hörzeichen
seines Hundeführers hinlegen und liegen bleiben.
Der Hund muss auf Ruf seines Hundeführers
schnell und sicher herankommen.
Es gibt verschiedene Ansätze und Unterschiedliche Wege um einen St. Bernhardshund ausbilden. Eine ausführliche Darstellung dieser Methoden würde den Rahmen überschreiten.
